Jakobsweg Teil 2

0- 0 Teilnehmer
7540 Hm
6 Etappen
Level medium I
440 km
8 Tage
Kultur meets MTB.
Immer der Muschel nach...
Auf alten Pfaden
Reisebeschreibung

Jakobsweg Teil 2

Der Jakobsweg ist der bekannteste Pilgerweg der Welt und wird schon seit über 1000 Jahren von Pilgern bewandert. Jeder Pilger der hier unterwegs ist hat seine eigenen Gründe sich auf den Weg zu begeben, diese können spirutueller Natur sein oder einfach die Suche nach dem Abenteuer. Die Tour ist ideal für Mountainbiker die sowohl das Abenteuer, als auch Kultur und Spiritualität des Jakobsweg voll und ganz auskosten wollen. Wir helfen euch dabei den Jakobsweg auf eigene Faust zu erkunden, wir organisieren euch Hotels und transportieren euer Gepäck. Unsere Orginalroute ist für E-Bikes nur sehr bedingt geeignet. Teilweise kann mit dem E-Bike auf Asphaltnebenstrecken ausgewichen werden, was allerdings der Schönheit der Tour Abbruch tut.
Die Tour ist für leicht fortgeschrittene Mountainbiker gut geeignet. Eine gute Grundlagenausdauer, sowie eine gute Bikebeherrschung sind dringend erforderlich, da ihr nicht nur sechs Tage am Stück im Sattel sitzten werdet, sondern auch den einen oder anderen Trail meistern müsst. Man sollte den Jakobsweg auf keinen Fall unterschätzen.
Auch auf diesem zweiten Teil des Jakobsweges erwarten uns sportliche Highlights wie zum Beispiel der O Cebreiro Pass sowie zahlreiche Trails. Die Strecke ist gespickt mit kulturellen Highlights wie dem historischen Dorf Castrillo de los Polvazares, das versunkene Dorf Portomarin und natürlich die weltberühmte Pilgerstätte Santiago de Compostella. Die Landschaft überzeugt mit Weinanbaugebieten, den farbenprächtigen Heidelandschaften der "Sierra Ligone", sowie die immergrünen Täler Galiciens. Kulinarisch dürft ihr euch von der spanischen Chorizo, dem spanischen "Queso" und ettlichen Weinen der Region verwöhnen lassen.
Der zweite Teil des Jakobswegs führt euch durch die spanischen Regionen Kastiliten-León, die zu dem historischen Kernland Spaniens gehört und heute kaum mehr Einwohner hat als noch vor 400 Jahren, sowie durch Galicien, die vor allem bekannt für ihre rauen Landschaften, großen Gebirgszüge sowie kleinen Fischerdörfer ist. Über den O Cebreiro Pass fahrt ihr nach Sarria und Palas de Rei. Auf unserer Reise begegnen wir immer wieder Ochsenkarren und Hirten mit ihren Schafsherden, hier scheint die Zeit stehen geblieben, der ideale Ort um abzuschalten und die Schönheit Nordspaniens auf sich wirken zu lassen. Am sechsten Tag erreichen wir den wohl berühmtesten Pilgerort Santiago de Compostella. Unsere Reise ist jedoch noch nicht vorbei, unsere letzte Tagesetappe führt uns ans Kap de Finisterre. Die drei Wesenszüge, die den Charakter der spanischen Seele über Jahrhunderte bestimmt haben: Stolz, Wehmut und Religiosität.
Details & Etappen
Individuelle Anreise nach León. Es empfiehlt sich eine Anreise über den Flughafen Madrid.
Eure erste Etappe führt euch über die eindrucksvolle Steinbrücke Puente de Órbigo. Die Brücke mit ihren 20 Bögen zählt zu den schönsten entlang des Jakobweges. Kurze Zeit später erwarten euch ein paar markante Steigungen die euch den hart erkämpften Panoramablick auf Astorga nur noch mehr genießen lassen. Bei guter Sicht könnt ihr bis zu den Gebirgszügen des Montes de Leon blicken. Eine schöne Abfahrt führt euch zu euerm heutigen Etappenziel Astorga. Dies ist ein mittelalterliches Städchen das nicht nur mit der beeindruckenden, gotischen Kathedrale Santa Maria, sondern auch mit dem Bischhofspalast von Gaudí überzeugen kann.
Kurz nach Astorga kommt das Gefühl auf, in einer anderen Zeit gelandet zu sein. Die zauberhafte Landschaft des Weinanbaugebiets des Bierzo führt euch stetig bergauf bis zum Cruz de Hierro. Auf dem 1500 Meter hohen Bergrücken angelangt, legen viele Pilger am Gipfelkreuz einen Stein aus der Heimat ab. Die, aus der Heimat mitgebrachten Steine, stehen symbolisch für eine Sorge, die man für immer zurücklässt. Dann geht es bergab über schöne Trails nach Molinaseca und weiter bis in das historische Dorf Castrillo de Polvazares. Die malerische Ortschaft aus roten Steinhäusern wurde 1980 zum Nationalmonument erklärt. Den Rest der Strecke rollen wir entspannt bergab, bis wir Ponferrada erreichen.
Heute steht die Königsetappe auf dem Plan: der O Cebreiro Pass. Bis Ruitelán radelt ihr euch langsam warm, schalten dann ein paar Gänge zurück und schraubt euch auf 15 Kilometer die 700 Höhenmeter zum Alto do Cebreiro hoch. Ihr habt Galicien erreicht! Nach einer ausgiebigen Rast im urigen Museumsdörfchen O Cebreiro fahrt ihr weiter auf dem den El Poio umsäumenden Weg in die immergrünen Talgründe Galiciens. Einen zähen Anstieg müsst ihr noch überwinden, den Alto di Poio (1337 m), bevor ihr auf einer wohl verdienten Abfahrt nach Tricastela fahren könnt.
Heute erwartet euch einer der schönsten Abschnitte des Jakobweges. Das alte Portomarin versank 1960 im Wasser des Belesar Stausees und ein echtes kulturelles Highlight. Lediglich die Kirchen „San Pedro“ und „San Nicólas“ wurden Stein für Stein abgetragen und im neuen Ort wieder aufgebaut. Bei Niedrigwasser kann man noch deutlich Grundmauern von Häusern erkennen. In Portomarín beginnt ein 14 Kilometer langer Anstieg. Danach radelt ihr weiter durch die farbenprächtige Heidelandschaft der „Sierra Ligone“. Ihr habt Zeit den Blick schweifen zu lassen und die Landschaft und Kultur Galiciens auf wirken zu lassen. Durch die lang gestreckten granitenen Maisspeicher, die so genannten Hórreos, fahrt ihr nach Palas de Rei.
Die vorletzte Etappe: Heute erreicht ihr die berühmte Pilgerstadt Santiago de Compostela. Durch Eukalyptuswälder fahrt ihr nach Arzúa, wo man sich auf dem Markt mit allerlei Köstlichkeiten eindecken kann. Das Dorf ist bekannt für seinen Arzúa-Käse und den Pulpo (Oktopus), der traditionell auf einem Holzbrett serviert wird. Nach einer ausgiebigen Stärkung geht es weiter Kilometer für Kilometer nähern wir uns der Pilgerstätte. Schließlich erklimmen wir den letzten Berg, den „Berg der Freude“. Hier entscheidet sich, wer Pilgerkönig wird, denn ein mittelalterlicher Santiago-Pilger, der in einer Gruppe reiste und auf dem Monte del Gozo als erster die Türme der Kathedrale von Santiago erblickte, wurde stets ehrfürchtig Pilgerkönig genannt. Nach einer schönen Abfahrt erreichen ihr endlich Santiago, hier könnt ihr das bunte Treiben der Pilger beobachten die dem heiligen Jakob ihre Ehrerbietung bereiten.
Die letzte Etappe führt uns bis ans „Ende der Welt“, nach Finisterre. Eine lange und anstrengende Etappe liegt vor uns, da es fast nur auf Trails hoch und runter geht. Vielen Pilgern gilt das Kap als das eigentliche Ziel ihres langen Marsches. Der Sage nach kam der Sarg des heiligen Jakobus hier mit dem Schiff an. Der Weg führt ab Noia überwiegend an der Küste entlang. Wir beenden die Reise mit einer wunderschönen Panoramafahrt mit zahlreichen Ausblicken auf Küste, Sandbuchten und Fischerdörfer. Vom Ort Finisterra sind es nur noch 3,5 Kilometer bis zum Leutturm am Kap. Der Leuchtturm beschreibt das definitive Endziel des Jakobweges und belohnt mit einem Endlosblick aufs Meer hinaus.
Abreisetag
Leistungen, Termine & Preise
Selbstanreise nach León.
7 x ÜF im DZ in guten und gepflegten Hotels/Pensionen
6 x HP
Gepäcktransport
Begleitfahrzeug
Fahrt zum Flughafen Madrid
Reisepreissicherungsschein
Pilgerausweis

Wir können euch Vor Ort Mietbikes bereitstellen. Bestellt diese bei der Anmeldung einfach mit, wenn ihr von diesem Service Gebrauch machen wollt. Für die Bereitstellung und Rückführung nach/aus Spanien verrechnen wir, zuzüglich zu den üblichen Mietpreiskosten, 40 Euro Aufwandspauschale.
Reise
Termine
Preis €