Alpe - Adria

7- 10 Teilnehmer
8800 Hm
7 Etappen
Level light I
475 km
9 Tage
Fahrtechnik
Ausdauer
Hochalpin
Über reißenden Fluten.
Reisebeschreibung

Alpe - Adria

In sieben Etappen führt die Alpe Adria Tour von Inzell oder Bad Reichenhall in Oberbayern nach Triest an die Adriaküste. Die abwechslungsreiche Transalp Route ist unser Tipp für Natur- und Kulturfans.
Ideale Transalp-Einsteigertour hauptsächlich auf markierten Radwanderrouten mit wenigen technischen Trail Passagen. Die Etappen sind, wenn auch fahrtechnisch nicht schwierig, eine Herausforderung für die Kondition. Daher ist eine gute Ausdauer Grundbedingung für diese Tour.
Für Landschaftsfans: Nationalpark Berchtesgadener Alpen, Nationalpark Hohe Tauern, Ankogel Gruppe, das Drautal, die Kärntner Seen, die Gailtaler Alpen, die Karnischen und Julischen Alpen, Slowenien und am Ende die endlose Weite des Meeres der Adria. Für den Gaumen: Die kulinarische Vielfalt aus oberbayerischen Spezialitäten, Salzburger Leckereien, die Kärtner Küche und das Ensemble aus deftigen und mediterranen Speisen in Slowenien und Triest. Für Kulturinteressierte: Mit dem Mountainbike die Weltkriegsgeschichte der Ostalpen erleben.
Wir starten von Inzell oder Bad Reichenhall in den Naturpark Berchtesgadener Land. Südlich vom Steinernen Meer und dem Hochkönig Massiv fahren wir durch das Gasteinertal und durchqueren mit dem Zug die Hohen Tauern. In Kärnten angekommen folgen wir dem Möll- und Drautal, vorbei am Weissensee bis ins Gailtal. Mit tollen Ausblicken auf die Julischen Alpen fahren wir vorbei an Tarviso, auf einer aufgelassenen Bahntrasse nach Slowenien. Angekommen im Triglav Nationalpark erreichen wir über den Vršičpass das wunderschöne Soca Tal. Das Highlight unserer Alpenüberquerung – mit fantastischen Blicken auf die Adria fahren wir durch den Karst bis nach Triest – unser Ziel am Meer.
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Details & Etappen
18 Uhr Treffen zum Kennenlernen und Abendessen. Besprechung der Gesamttour anhand von Karten.
Von Inzell fahren wir um den Falkenstein, vorbei am Gletschergarten auf der Radroute oberhalb der Weißbachschlucht. Über Schneizelreuth erreichen wir die Route der Klammen. Die gut angelegte Schotterstraße schlängelt sich mit einigen steileren Passagen oberhalb des Saalachtales von einer Klamm zur nächsten und führt über Reith zurück ins Tal. Der Radroute folgend genießen wir das Panorama – im Westen die Loferer und Leoganger Steinberge, im Osten das Steinerne Meer, ein eindrucksvolles Karsthochplateau zwischen Watzmann, Königsee und Hochkönig. Von Saalfelden fahren wir über Ramseiden und dann über Schotter- und Wiesenwege bis nach Maria Alm.
Bei gutem Wetter nutzen wir zum Start unsere Gästekarte und fahren mit der Natrunbahn und dann noch circa 120 Höhenmeter aus eigener Kraft zum Gipfel des Natrun. Die Blicke auf die mächtige Bergkette der Kalkhochalpen entschädigen für die Anstrengung. Einer Schotterstraße und einem Flowtrail folgend gelangen wir über den Jufensattel zurück auf die Hochkönigstraße. Von hier beginnt der Anstieg zum Filzensattel und weiter bis zur Jausenstation Grünegg. Dem Dientental folgend überqueren wir das Salzachtal und gelangen über den Radweg durch einen Tunnel in das längste der Tauerntäler, das Gasteinertal. Unsere Radroute führt durch Dorfgastein und Bad Hofgastein bis nach Bad Gastein. Die letzten 150 Höhenmeter bis ins Zentrum haben es noch einmal in sich. Der morbide Charme des Ortes, die alten Hotels und Villen und der Gasteiner Wasserfall mittendrin machen die heutige Ankunft in unserem Etappenziel besonders.
Mit dem Zug durchqueren wir in zwölf Minuten die Hohen Tauern und starten unsere Etappe auf einer alten Bahntrasse talabwärts durch das Mölltal in Kärnten. Der Radroute folgend fahren wir bis nach Sachsenburg und weiter entlang der Drau. Die ersten 50 Kilometer rollen nahezu von allein. Umso steiler erscheint uns der Anstieg Richtung Weißensee. Wir erreichen das Seeufer im Westen und fahren wieder aufwärts zum Kreuzbergpass. In Weißbriach angekommen stärken wir uns für die letzten Kilometer. Die Rodelbahn führt hinauf Richtung Möselalm und über eine Forststraße auf die andere Bergseite. Eine schier endlose Abfahrt bringt und ins Gailtal. Flussabwärts erreichen wir in Tröpolach unser Etappenziel. In Weißbriach haben wir die Möglichkeit unsere Etappe abzukürzen. Zumindest können wir uns die letzten Höhenmeter sparen und die Radroute über Hermagor nach Tröpolach nehmen.
Die vierte Etappe zählt fahrtechnisch zu den leichtesten Touren dieser Transalp, landschaftlich wird es aber umso reizvoller. Entlang der Gail fahren wir nach Feistritz und folgen der Hauptradroute weiter bis an die italienische Grenze. Auf dem Alpe Adria Radweg geht es abwechslungsreich und mit tollen Blicken auf die Julischen Alpen bis nach Tarviso. Das nächste Highlight sind die Weissenfelser Seen. Ein kurzer, knackiger Anstieg führt durch den Wald zu den wunderschönen Bergseen am Fuße des Mangart – eine traumhafte Kulisse zum Verweilen. Zurück auf dem Radweg überqueren wir bald die Grenze nach Slowenien und sollten uns auch das nächste Highlight nicht entgehen lassen. Die Skiflugschanzen in Planica sind nur einen Katzensprung vom Radweg entfernt und mit ein bisschen Glück können wir live beim Skiflugtraining zuschauen. Bis nach Kranjska Gora sind es nur noch wenige Kilometer.
Heute geht es gleich in den Anstieg über den höchsten Gebirgspass im östlichen Teil der Julischen Alpen, den Vršič - Pass im Triglav-Nationalpark. Oben angekommen genießen wir von 1611 Metern die Aussicht auf die umliegenden Berge. Auf der anderen Seite führt eine endlose Abfahrt in das bekannte Soča Tal. Im Nationalpark bleiben wir auf der Straße und folgen dem Lauf des smaragdgrünen Flusses. Der spannende und herausfordernde Teil des Tages beginnt, wenn wir die Straße verlassen. Auf Schotterwegen, über Hängebrücken, Singletrails und teilweise fahrtechnisch anspruchsvollen Streckenabschnitten fahren wir entlang der Soča auf und ab bis nach Kobarid. Geschafft von den vielen Eindrücken stellen wir fest, das war landschaftlich ohne Zweifel eine hervorragende Transalp Etappe.
Auch die heutige Etappe starten wir mit einem langen Anstieg. Fast tausend Höhenmeter geht es hinauf auf den Bergkamm des Kolovrat. Von oben genießen wir die fantastische Aussicht auf das Soča Tal und Krn- Gebirge. Im weiteren Verlauf der Straße zeugen Schützengräben und Denkmäler am Straßenrand von den Geschehnissen des ersten Weltkrieges. Wir folgen der Kammstraße entlang der italienisch – slowenischen Grenze. Im Westen schauen wir auf die italienische Region Friaul- Venetien bis an die Adria. Im Südosten sehen wir unseren letzten Gipfel oberhalb von Gorizia, den Sabotin. Eine kleine Straße führt mit fantastischen Ausblicken auf die zweigeteilte Stadt – Gorizia, der größere italienische Teil und Nova Gorizia, der kleinere slowenische Teil – fast bis ins Zentrum der Stadt zu unserer Lieblings Gelateria.
Das Meer ruft und wir starten zum großen Finale unserer Tour. Wir verlassen Gorizia Richtung Süden und überqueren nach kurzer Zeit unbemerkt wieder die Grenze nach Slowenien. Der erste Anstieg führt zum Panoramablickpunkt Cerje – was für ein grandioser 360 Grad Rundumblick. Die abwechslungsreiche Strecke führt über steinige, schottrige, teilweise lehmige Singletrails, Fahrstraßen und Nebenstraßen über Anhöhen und Täler durch die ursprünglichen Dörfer im Hinterland von Triest. Und plötzlich ist das Meer zum Greifen nah. Wunderschöne Panoramawege führen oberhalb der Küste, wieder auf italienischer Seite, Richtung Triest. Wir blicken noch einmal von oben über den Golf von Triest und die imposante Hafenanlage der Stadt und befinden uns dann schon mittendrin. Wir überqueren die Ponto Novo zum Zieleinlauf. Das muss gefeiert werden.
Nach dem Frühstück fahren wir zurück zum Startpunkt.
Leistungen, Termine & Preise
Selbstanreise nach Inzell.
8 x HP im DZ in guten und gepflegten Hotels/Pensionen, z. T. mit Sauna und Pool
Rücktransfer
Gepäcktransport
Buch mit Tourenbeschreibung und GPS-Tracks
Rücktransfer
Reise
Termine
Preis €
MI1A9 Frühbucher Superfrühbucher
17.06.2022 - 25.06.2022 bis 31.12.2021 bis 01.11.2021
1189 € 1159 € 1119 €
MI1A11 Frühbucher Superfrühbucher
01.07.2022 - 09.07.2022 bis 31.12.2021 bis 01.11.2021
1189 € 1159 € 1119 €
MI1A13 Frühbucher Superfrühbucher
15.07.2022 - 23.07.2022 bis 31.12.2021 bis 01.11.2021
1189 € 1159 € 1119 €
MI1A18 Frühbucher Superfrühbucher
19.08.2022 - 27.08.2022 bis 31.12.2021 bis 01.11.2021
1189 € 1159 € 1119 €